Es gibt verschiedene Arten von Kondensatoren. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Festkondensatoren und variablen Kondensatoren. Sie werden anhand ihrer Polarität in polarisierte und nicht-polarisierte Kondensatoren unterteilt. Die positiven und negativen Anschlüsse sind auf den Kondensatoren gekennzeichnet. Polarisierte Kondensatoren können nur auf eine bestimmte Weise in Stromkreisen angeschlossen werden, während nicht-polarisierte Kondensatoren beliebig verpolt werden können. Kondensatoren weisen unterschiedliche elektrische Eigenschaften und Spezifikationen auf. Je nach diesen Eigenschaften und Spezifikationen eignen sie sich für verschiedene Anwendungen.
Kondensatortypen
1. Elektrolytkondensatoren
Dies sind polarisierte Kondensatoren. Die Anode bzw. der positive Pol besteht aus Metall, und durch Anodisierung entsteht eine Oxidschicht. Diese Schicht wirkt als Isolator. Es gibt drei Arten von Elektrolytkondensatoren, die für unterschiedliche Materialien verwendet werden. Diese lassen sich wie folgt klassifizieren:
Aluminium-Elektrolytkondensatoren
Tantal-Elektrolytkondensatoren
Niob-Elektrolytkondensatoren
A. Aluminium-Elektrolytkondensatoren
Bei diesem Kondensatortyp besteht die Anode bzw. der positive Anschluss aus Aluminium, das als Dielektrikum dient. Diese Kondensatoren sind deutlich günstiger als andere Kondensatortypen und weisen eine sehr hohe Toleranz auf.
B. Tantal-Elektrolytkondensatoren
Bei diesen Kondensatoren dient das Metall als Elektrode. Sie sind sowohl als bedrahtete Bauform als auch als Chip-Kondensatoren für die Oberflächenmontage erhältlich und weisen Kapazitäten von 10 nF bis 100 µF auf. Sie zeichnen sich durch eine hohe volumetrische Effizienz, geringe Toleranzen sowie hohe Stabilität und Zuverlässigkeit aus.
C. Niob-Elektrolytkondensatoren
Diese Kondensatoren sind nicht so beliebt wie Aluminium- und Tantal-Elektrolytkondensatoren. Sie sind deutlich günstiger.
2. Keramikkondensatoren
Diese Kondensatoren sind nicht so beliebt wie Aluminium- und Tantal-Elektrolytkondensatoren. Sie sind deutlich günstiger.
•Klasse I – Hohe Stabilität und geringe Verluste
1. Sehr genaue und stabile Kapazität
2. Sehr gute thermische Stabilität
3. niedrige Toleranz (I 0,5 %)
4. geringerer Leckstrom
5. Widerstände und Oszillatoren
•Klasse II – geringere Genauigkeit und Stabilität im Vergleich zu Kondensatoren der Klasse I
1. Hohe volumetrische Effizienz gegenüber Klasse-I-Kondensatoren.
2. Änderungen mit der Vorspannung
3. Folienkondensatoren
♦ Bei diesen Folienkondensatoren dient die Kunststofffolie als dielektrisches Material. Es gibt verschiedene Typen wie Polyester, Polypropylen und Polystyrol. Sie zeichnen sich durch hohe Stabilität und Zuverlässigkeit aus und sind für Spannungen von 100 bis 10 kV ausgelegt. Sie sind in den Leistungsbereichen PF und MF erhältlich.
4. Superkondensator
♦ Sie werden auch als Ultrakondensatoren bezeichnet, da sie große Ladungsmengen speichern. Die Kapazität variiert von wenigen Farad bis zu 100 Farad, die Nennspannung liegt zwischen 2,5 und 2,9 Volt.
5. Glimmerkondensator
♦ Diese Kondensatoren sind präzise und bieten eine gute Temperaturstabilität. Sie werden in HF-Anwendungen und auch in Hochspannungsanwendungen eingesetzt. Da sie kostspielig sind, werden sie durch andere Kondensatoren ersetzt.
6. Variabler Kondensator
♦ Diese auch als Trimmerkondensatoren bekannten Geräte werden zur Kalibrierung von Anlagen, in der Fertigung oder bei Wartungsarbeiten eingesetzt. Sie ermöglichen die Einstellung eines bestimmten Bereichs. Es gibt zwei Arten von Trimmerkondensatoren.
♦ Keramik- und Lufttrimmerkondensator.
♦ Der Mindestkondensator liegt bei etwa 0,5 PF, kann aber bis zu 100 PF variiert werden.
Diese Kondensatoren sind für Nennspannungen bis zu 300 V erhältlich und werden in HF-Anwendungen wie Oszillatoren und Abstimmkreisen eingesetzt.
Veröffentlichungsdatum: 05.01.2026
